Gesichtspeeling

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      Natürliches Gesichtspeeling

      Ein Gesichtspeeling löst abgestorbene Hautschüppchen und kann den Teint unmittelbar glatter und frischer wirken lassen. Je nach Rezeptur geschieht das mit feinen Peelingkörpern, Fruchtsäuren oder Enzymen.

      Mechanische Peelings enthalten kleine Schleifkörper, zum Beispiel fein gemahlene Olivenkerne, Tonerde oder Jojobawachsperlen. Früher kamen dafür auch Mikroplastikpartikel zum Einsatz; als Schleifkörper sind sie in der EU seit Oktober 2023 verboten. Die Hintergründe beleuchten wir in unserem Journalbeitrag Plastic People – Mikroplastik in Kosmetik.

      Beim Einmassieren lösen die Peelingkörper lose Hornschüppchen von der Hautoberfläche. Entscheidend für eine schonende Anwendung sind ihre Beschaffenheit, die gesamte Rezeptur und vor allem der Druck beim Massieren. Starkes Rubbeln kann die Haut reizen.

      Besonderheit: Enzymatische oder chemische Peelings

      Bei Säure- und Enzympeelings ist kein mechanisches Rubbeln nötig. Alpha-Hydroxysäuren (AHA), etwa Glykol- oder Milchsäure, helfen dabei, abgestorbene Hautzellen an der Oberfläche zu lösen. Je nach Konzentration, pH-Wert und Anwendung können sie das Hautbild glatter und ebenmäßiger erscheinen lassen.

      Beta-Hydroxysäuren (BHA) wie Salicylsäure sind fettlöslich und werden besonders bei öliger und zu Hautunreinheiten neigender Haut eingesetzt. Sie können helfen, verstopfte Poren zu klären. Auch hier kommt es auf die Konzentration und die Verträglichkeit an.

      Enzympeelings enthalten zum Beispiel Papain aus Papaya oder Bromelain aus Ananas. Diese Enzyme lösen Eiweißverbindungen an der Hautoberfläche und erleichtern so das Entfernen abgestorbener Hautschüppchen. Weil keine Schleifpartikel nötig sind, können Enzympeelings eine gute Alternative zu mechanischen Scrubs sein – vorausgesetzt, die Haut verträgt die Rezeptur.

      Naturkosmetische Gesichtspeelings: Sanft und effektiv

      Ob mechanisch, mit Säuren oder Enzymen: Ein passendes Gesichtspeeling kann raue Stellen glätten und den Teint gleichmäßiger erscheinen lassen. Entscheidend ist nicht, möglichst intensiv zu peelen, sondern die Methode auf den eigenen Hauttyp abzustimmen.

      Gerade bei empfindlicher Haut empfiehlt sich Zurückhaltung. Wie häufig Sie ein Peeling verwenden sollten, hängt vom Produkt, der übrigen Pflegeroutine und der Reaktion Ihrer Haut ab. Zu häufiges Peelen kann Trockenheit und Reizungen verstärken.